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Wenn es die Zeit erlaubt, genügend Komparsen und Helfer gefunden werden, so werden wir im Jahr 2006 einen Kinderspielfilm realisieren. Der Arbeitstitel steht und das Storyboard ist in Arbeit ...

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In der Pipeline ...
Seit dem letzten "Mini"-Spielfilm ist einige Zeit vergangen. - In diesem Jahr wollen wir mit einem neuen Film-Projekt starten. - "FlashBack - blick nicht zurück" ist als Arbeitstitel gewählt und die Geschichte zum Film entwickelt sich in unseren Köpfen. Ein spannende Geschichte mit Kindern in den Hauptrollen - die im übrigen noch nicht komplett besetzt sind - soll es werden. Ein paar Drehorte stehen schon fest: Hamburger Hafen, Guxhagen (na klar!), Kassel, ...



Erstmals werden wir unsere neuen Geräte einsetzen. Dolly mit 15 Meter Schienen, 5 Meter Kamera-Kran, Steadicam und neueste Stative. - Das wird eine echte Herausforderung. Für die Aussenaufnahmen werden wir unser Team etwas aufstocken müssen. Da der Film keinen kommerziellen Zwecken dienen soll, hoffen wir natürlich auf freiwillige Helfer, die uns bei den Dreharbeiten unterstützen werden.
Auszüge aus der Story ...
Vorgeschichte

Die Abendsonne streichelte sanft den Hafen, in den Straßen das gewohnte hektische Bild um diese Zeit. Eigentlich passte das nicht zusammen - dieser Sonnenuntergang und die dröhnenden Motoren auf ihrem verstopften Weg zum heimischen Stellplatz. Aber so war sie diese Stadt und ich hatte gelernt, damit zu leben - und ich lebte gerne damit.

Hier oben über den Dächern von Hamburg hatte ich meine Berufung gefunden. Eigentlich sollte ich schon längst zu Hause sein - meine Frau, meine Kinder würden schon längst auf mich warten ... Natalie - ich hatte Sie 1991 auf einer Bootsfahrt im Hafen kennen gelernt - Liebe auf den ersten Blick? - ja, ich glaube daran! Sie lebte hier - und ich blieb. Kein großer Schritt, denn man hatte mir ohnehin zu dieser Zeit hier einen Job angeboten. Erst hatte ich gezögert, doch diese Liebe machte die Entscheidung leicht. Unsere Hotelkette hatte eines der renommiertesten Häuser Hamburgs aufgekauft und ich bekam die Möglichkeit das Management zu übernehmen. Mir war bewusst, dass es keine einfache Aufgabe sein würde das marode und heruntergewirtschaftete Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen, aber ich habe es geschafft. Irgendwie - und auch daran hatte Natalie einen großen Anteil. Sie stand immer hinter mir und hatte die Sache mit Haus und Kindern immer unter Kontrolle. Ich arbeitete viel - oft bis spät in die Nacht - sie hat sich nie beklagt und ich glaube sie ist mir bis heute treu.

Meine Arbeit für heute war getan - wieso saß ich noch hier am Schreibtisch? Ich merkte, dass meine Hände feucht geworden waren und wenn ich sie ausstreckte begannen sie zu zittern. Ich blickte auf die Schiffe im Hafen, dem Computer den Rücken zugekehrt und ich traute mich nicht mich umzudrehen - im Fenster spiegelte sich das bunte Motiv des Bildschirmschoners. Ich würde mich umdrehen müssen, um der Wahrheit ins Gesicht zu schauen - die Vergangenheit holt mich ein - ich hatte es verdrängt, dieses Angstgefühl, diese Angst - Angst wovor? Was war passiert? Diese Website aus meiner alten Heimat hatte ich schon so oft aufgerufen, um mich über lokale Nachrichten zu informieren. Ich war schon lange nicht mehr dort. Meine Mutter hatte nach dem Tod meines Vaters das Haus verkauft und zog in die Nähe von Hamburg. Wenn es unsere Zeit zulässt, besuchen wir sie am Wochenende.

Meine Freunde von Damals hat es quer durch Deutschland verschlagen - keiner ist an dem Ort geblieben, an dem wir gemeinsam diese unglaublichen Erlebnisse hatten - keiner!

Unter "Bücher aus der Region" befand sich neben Kochrezepten, Wanderwegsbeschreibungen und dem neuesten Bildband der Stadt auch ein Buch mit alten Postkarten. Ein junger Mann hatte diese bei diversen Wohnungsauflösungen zusammengetragen. Er sprach in seiner Buchbeschreibung von "wahren Schätzen". Postkarten die über 150 Jahre alt waren befanden sich darunter. Ein Klick auf den Button mit der Aufschrift "mehr" und ich war dort gelandet, wo eine Auswahl der alten Karten zu finden war. Diese Seite hatte ich noch geöffnet -mit der Postkarte, die mir das Blut in den Adern gefrieren lies.

Ich hatte nun schon fast eine Stunde versucht, mich mit dem Blick auf die Hafenanlagen abzulenken -warum hatte ich die Seite nicht einfach wieder geschlossen? - es ging nicht - es war auf einmal wieder alles da , als wäre es erst Gestern geschehen. Es war wie ein ... FlashBack - schlagartig wurde ich in die Kindheit zurückgestoßen. Dreißig Jahre zurück!

die Personen ...
ein paar Charaktere des Films ...

Sven Appelt war am Anfang gar nicht so begeistert davon, dass wir Björn in unserer Bande aufgenommen hatten – das war klar, nachdem er am Sportplatz soviel Prügel eingesteckt hatte. Aber er musste es sich doch eingestehen, dass Björn eine Bereicherung für uns Jungs war. Seine Ideen waren einfach immer gut. – Sven hatte eh immer an allem etwas auszusetzen – das war so seine Art. Ein verwöhntes Einzelkind – er hatte immer Geld dabei und war der erste, der sein eigenes Girokonto hatte – Taschengeld ging dort immer regelmäßig ein – mehr als mancher von uns im halben Jahr bekam. Der alte Appelt hatte genug davon, obwohl er schon fast nichts mehr arbeitete. Oder nur dann, wenn er Lust hatte. Er war in Düsseldorf erfolgreicher Designer und hatte seine Firma vor zwei Jahren an eine große Agentur verkauft. Svens Eltern standen schon kurz vor der Trennung, doch dann besonn sich sein Vater. ...
Zwei von den Jungs und
der alte Mann - das sind Darsteller, deren Rollen schon vergeben sind.
Andre sprach perfekt Deutsch – im Gegensatz zu seinen Eltern. Er war in der Parallelklasse und wir hatten nur Sport gemeinsam. Im Hundertmeterlauf hatte keiner eine Chance gegen ihn – aber beim Fußball machte er immer eine schlechte Figur und das war wohl mit der Grund dafür, dass er es anfangs nicht schaffte, an unsere Clique ranzukommen. Er suchte immer den Kontakt zu uns – aber wir hatten ihn eigentlich immer links liegen gelassen, ihn nicht beachtet.

Doch als er eines Tages Tobias aus einer brenzligen Situation befreite, hatte er es geschafft. – Bei einem Klingelstreich hatte es Tobias erwischt – der Mann hatte ihn am Ohr und schimpfte böse auf ihn ein. Tobias war die Sporttasche vom Fahrrad gefallen, als wir davon stürmten und war nach einer Weile zurück zum Haus gefahren – und da riss der Typ auch schon die Tür auf, machte zwei drei große Schritte und hatte sein Hand am Sattel von Tobies Rad und kurz danach an seinem Ohr. Wir saßen regungslos einige Meter entfernt und beobachteten hilflos die Situation. Da kam Andre mit seinem alten Fahrrad um die Ecke ...

... ich will mitmachen ...
Hast Du Lust am Film mitzuwirken - ob vor oder Hinter den Kulissen, dann schreib uns doch kurz eine email.

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